Kastration beim Hund | Die Kastration beim Hund Kosten, Ablauf & Co.

Kastration beim Hund | Kastration beim Hund – Kosten, Ablauf & Folgen

Was sollte man bei einer Kastration beim Hund beachten?

Eine Kastration beim Hund, ist ein großer Eingriff im Körper des Hundes.
Denn durch eine Kastration beim Hund, wird eine ungewollte Schwangerschaft der Hündin verhindert. Bei den männlichen Hunden wirkt eine Kastration eher positiv. Denn die meisten Rüden sind nach einer Kastration ruhiger als vorher. Gerade bei aggressiven Hunden kann daher eine Kastration hilfreich sein. Bevor Ihr Hund kastriert werden soll, sollten Sie beim Tierarzt eine Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen. Dabei kann der Tierarzt sicher stellen, dass Ihr Hund keine Parasiten oder einen Infekt aufweist.

Der Ablauf

Die Kastration beim Hund ist ein ganz normaler operativer Eingriff. Eine Kastration ist kein Vergleich mit einer Sterilisation beim Hund. Denn bei einer Sterilisation beim Hund, wird der Samenleiter des Rüden und bei der Hündin der Eileiter durchtrennt. Bei einer Kastration jedoch, wird bei der Hündin die Gebärmutter komplett entfernt. Dagegen beim Rüden, hier werden die kompletten Hoden entfernt.

Kastration bei Hunden – Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Sie möchten gerne wissen, ab wann Sie Ihren Hund kastrieren können bzw. sollten. Wir von Hundewelpen-Ratgeber sagen Ihnen worauf Sie achten sollten und wann genau der richtige Zeitpunkt für eine Kastration beim Hund ist.

Die meisten Tierärzte sind sich bei einer Kastration beim Hund uneinig.
Somit empfehlen einige Tierärzte eine Kastration bei einer Hündin, erst nach der ersten sog. „Hitze“ (die erste Läufigkeit der Hündin). Dagegen andere Tierärzte, diese würden eine Kastration erst nach dem ersten Wurf der Hündin in Betracht ziehen. Meistens jedoch entscheiden sich die Hundebesitzer zu einer Kastration beim Hund, im Alter von sechs Monaten. Durch eine Kastration beim Rüden wird sein sog. „Sexualverhalten“ verringert bis komplett beseitigt. Außerdem verhindern Sie somit, dass Risiko auf Hodentumore. Ein weitere guter Aspekt ist, dass die Aggressivität des Rüden zurück geht. Gerade ältere Hunde leiden im Alter stark an einer Erkrankung der Prostata. Die Kastration beim Rüden vermindert somit, das Risiko auf eine Erkrankung der Prostata. Bei einer Hündin haben Sie auch einige Vorteile, wie z.B. die Verhinderung der Trächtig- und Läufigkeit. Außerdem können Sie z.B. Zyklus-Störungen somit vermeiden.

Kastration beim Hund – Vor- und Nachteile

Sollte es zu einer Kastration beim Hund kommen, gibt es viele Vor- und Nachteile bei einer Kastration beim Hund. Dabei unterscheidet man zwischen den Vorteilen bei einer Hündin und bei einem Rüden. Im Endeffekt lohnt sich eine Kastration, wenn Ihr Rüde das typische Rüdenverhalten auslebt. Oder Sie besitzen ein Weibchen und Männchen und möchten eine Fortpflanzung beim Hund verhindern.

Vorteile einer Kastration beim Hund sind:

  • Rückgang des typischen Rüdenverhaltens (Markieren, Streunen und sexuell motivierte Aggressionen etc.),
    Ausschließung von Hodentumoren und Prostatatumoren beim Rüden,
  • Keine Läufigkeit mehr (keine Blutungen bei der Hündin),
  • Keine ungewollte Fortpflanzung (kein Nachwuchs bei der Hündin),
  • Verhinderung von Brustkrebs (Mammatumoren),
  • Stabilisierung der Psyche durch Vermeidung starker hormoneller Schwankungen (bei der Läufigkeit der Hündin).

Nachteile einer Kastration beim Hund sind:

  • gelegentlich Harninkontinenz,
  • Fellveränderungen sind möglich,
  • verringerter Kalorienbedarf führt zur Fettleibigkeit (vor allem beim Rüden),
  • ggf. entsteht mit der Zeit eine Schilddrüsenunterfunktionen,
  • der Rüde wirkt ruhiger, durch die Entnahme seiner „Männlichkeit“.

Kastration beim Hund – Der Ablauf

Damit Ihr Hund kastriert werden kann, betäubt der Tierarzt Ihren Hund.
Bringen Sie Ihren Hund nüchtern zur Operation, um Komplikationen während der Narkose zu vermeiden.

Kastration bei der Hündin – Entfernung der Eierstöcke

Wird eine Hündin kastriert, so werden beide Eierstöcke entfernt!

Bevor der Tierarzt mit der Operation anfangen kann, wird die Stelle die aufgeschnitten werden soll gründlich desinfiziert. Dabei rasiert der Tierarzt die entsprechende Stelle und sprüht anschließend Desinfektionsmittel auf die frisch rasierte Stelle. Der Schnitt beginnt unterhalb des Nabels entlang über den Unterbauch der Hündin. Jetzt erfolgt eine Verlagerung der Gebärmutter-Hörner, sowie die Eierstöcke. Danach bevor der Tiermediziner diese entfernt, verlagert er den Uterus zurück.

Ist die Kastration geglückt, so verschließt der Tiermediziner die Bauchdecke der Hündin. Dabei benutzt der Tiermediziner mehrere Schichten, damit die Bauchdecke zu bleibt. Für die innere Naht werden sog. resorbierbare Fäden verwendet.
Diese haben den Vorteil, dass Sie sich nach einer bestimmten Zeit selber auflösen.
Dagegen für die äußere Naht, hier werden nicht resorbierbare Fäden verwendet.
Der Tiermediziner verwendet mehrere kleine Fäden und schließt damit die äußere Naht. Nach ca. zehn Tagen werden die äußeren Fäden aus der Naht gezogen.

Kastration beim Hund – Entfernung der Hoden

Beide Hoden werden vom Tierarzt entfernt. Die Operation erfolgt unter einer Vollnarkose. Der Tierarzt desinfiziert und rasiert den Bereich der operiert werden soll. Danach schiebt der Tierarzt einen Hoden vor den Hodensack. Anschließend erfolgt die Öffnung der Haut durch einen Schnitt, sowie die Freilegung des Samenstranges mitsamt den Hoden. Damit der Samenstrang nicht beschädigt wird, bindet der Tierarzt diesen vorher ab. Danach werden beide Hoden abgetrennt.

Kastration beim Hund – Kosten einer Kastration

Sie möchten Ihren Hund bald kastrieren lassen, wissen jedoch nicht was eine Kastration kostet. Dann sind Sie hier auf Hundewelpen-Ratgeber genau richtig.

Wir sagen Ihnen was eine Kastration derzeit kostet.

Bevor Sie eine Kastration in Betracht ziehen, sollten Sie vorher Ihren Tierarzt kontaktieren. Dieser kann Ihnen dann einen Preis nennen. Der Preis für eine Kastration unterscheidet sich je nach Veterinär. Nehmen Sie daher zuerst einen Preisvergleich vor. Durchschnittswerte einer Kastration sind liegen in der Regel bei 150 bis 200 Euro. Die Kastration einer Hündin liegt etwas höher, hier Sie mit ca. 300 Euro rechnen. Um genaue Preise zu erhalten, sollten Sie Ihren Tierarzt ansprechen.

Sollte es sich ggf. um eine Not-Kastration handeln, können die Preise sehr stark variieren. Es kann zu einer Not-Kastration kommen, wenn z.B. Ihre Hündin bereits Junge in sich trägt. Dabei entfernt der Tierarzt die Gebärmutter mitsamt der Föten. Dies ist ausschließlich bis zu dritten Woche der Schwangerschaft möglich.
Nach überschreiten der dritten Schwangerschaftswoche, lehnen seriöse Tierärzte, solch eine Kastration eher ab.

Natürlich birgt eine Not-Kastration Risiken, da es ein operativer Eingriff ist. Es kann daher sein, dass Ihre Hündin einen erhöhten Blutverlust während der Operation aufweist. Durch diesen größeren Aufwand für den Tierarzt, können die Preise gegenüber einer normalen Kastration stark variieren.

Hinweis: Fragen Sie daher vor dem Eingriff, Ihren Tierarzt nach dem Ablauf und den Kosten der Not-Kastration beim Hund.

Kastration beim Hund – Risiken einer Kastration?

Eine Kastration ist eine Operation und daher ein Eingriff im Körper Ihres Hundes.
Jede Operation hat mehr oder weniger Risiken. Daher sollten Sie sich vorher beim Tierarzt ausreichen informieren lassen. Der Tierarzt kann Sie dann über den Ablauf, der Kosten und den Risiken einer Kastration beim Hund aufklären.

Denn eine falsche Dosierung der Betäubung kann sich schnell negativ auf das Tier wirken. Dadurch folgt z.B. eine Schwächung des Herzens oder der Tod des Tieres.

Nach der Kastration beim Hund können diverse Komplikationen entstehen. Sollte sich der Hund z.B. über die frischen Wunden lecken, können diese sich schnell entzünden. Auf diesem Weg gelangen schnell Bakterien in die Narbe, sodass es zu einer Eiterbildung kommen kann. Sollte dies geschehen, so sollten Sie unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen!

Durch eine Kastration verhindern Sie eine ungewollte Fortpflanzung beim Hund.
Außerdem können Sie Ihren Vierbeiner vor einer Erkrankung der Prostata oder der Gebärmutter schützen. Die Operation erfolgt unter Vollnarkose.

Darum sollten Sie darauf achten, dass Ihr Hund vor der Operation nüchtern bleibt. Neben den verschiedenen Risiken wie z.B. entzündete Wunden, lohnt sich dennoch eine Kastration beim Hund.

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Kastration beim Hund
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